FAQs

Wir haben uns ganz bewusst für Krumm entschieden. Aber Krumm, steht bei uns für jede Abweichung von der Norm, als Oberbegriff.

Krumm kann man sofort sehen. Unter anderem, weil wir so auf Perfektion getrimmt sind. Da sticht jede Abweichung gleich ins Auge. Und auch als Laie kann man einfach erkennen, dass sonst wohl alles fein mit dem Gemüse ist, es ist eben nur krumm. Hat mit dem Geschmack und der Qualität nix zu tun.

Bei blassen Erbsen, Tomaten mit Narben, verwachsenem Broccoli und vielen anderen Merkmalen ist es für uns als Verbraucher schon kniffliger zu sehen, ob das „noch gut“ ist. Dafür haben wir bei Maggi unsere Experten und stellen die Qualität auch bei diesen optischen Mängeln sicher. Und damit wir und ihr nicht so lange rumrätseln müssen, haben wir das kurzerhand alles „krumm“ getauft, was da nicht der Norm entspricht. Na gut, eine Norm ist uns trotzdem wichtig: Schmecken muss es! 😊



Retten ist für uns eine Herzensangelegenheit. Schließlich stellen wir Lebensmittel her und wissen, was Gemüse alles kann und wie wertvoll Lebensmittel sind! Mit KRUMM GLÜCKLICH kommt das Gemüse dahin, wo es hingehört: Auf den Teller, egal, ob es irgendwelchen Normen nach Form oder Farbe entspricht.

Wir finden eben, es sollte nicht als Futter, Biomasse oder unterm Pflug enden, das ist retten für uns. Dazu ist es einfach zu wertvoll.  


Wir produzieren in unserem Werk in Conow (Mecklenburg-Vorpommern). Die Kollegen stehen voll hinter dem Projekt und haben ihre ganze Erfahrung mit Suppen, Eintöpfen und schonender Verarbeitung eingebracht. War alles nicht so einfach, mit dem krummen Gemüse, aber wir haben es gemeinsam geschafft. Wir haben kurze Transport- und Produktionswege und tun auch so noch was fürs Klima! Und das stärkt auch den Standort Deutschland​.


Wir beziehen unser gerettetes Gemüse direkt von einer Erzeugergemeinschaft in Schleswig-Holstein. Das freut uns sehr, denn neben der Menge, die wir brauchen, haben wir mit der Erzeugergemeinschaft auch einen Partner mit Respekt vor Lebensmitteln und der Anbauqualität. ​


Das tierische Lab, mit dem der Ricotta hergestellt wird, ist nicht vegetarisch. 


Wir bekommen das Gemüse nicht günstiger, es ist ja auch was wert! Das ist auch gut so, da der Anbau und die Ernte Kosten verursachen. Die Aufbereitung und Verarbeitung ist identisch, eher noch etwas aufwändiger aufgrund der kleineren Mengen und zusätzlichen Sortierschritte. Außerdem ist uns wichtig, die Erzeuger und Lieferanten fair zu bezahlen, denn nur dann lohnt sich Retten für alle. So haben wir langfristig unsere Produkte am Markt und können noch mehr Gemüse retten.​


Würden wir gerne. Können wir aber nicht. Noch nicht. Momentan haben wir nicht den geeigneten Prozess für eine Verwendung der geretteten Gemüse in unserem Standardsortiment. Allerdings ist das zu ändern eine wichtige Aufgabe für später, wenn wir weitere Erfahrungen mit dem Retten gesammelt haben​.


Nein, denn da kam unser gerettetes Gemüse ja gar nicht an. Einige Rohstoffe blieben auf den Feldern liegen und wurden untergepflügt, andere wurden vor der Verarbeitung aussortiert. Bisher war es zu aufwändig, vom Feld zu retten, und es gab keinen Abnehmer, deswegen blieb es häufig direkt dort liegen. Daher sind wir also keine Konkurrenz für die Tafeln und deren wertvolle Arbeit für die Menschen.


Sie entsprechen nicht der Norm, die für den Frischemarkt, den Handel und leider auch von vielen Verbrauchern gewünscht ist: Es handelt sich neben krummem Gemüse auch um zu kleines oder zu großes Gemüse, Farbabweichungen, etc.. Hat alles nichts mit dem tollen Geschmack oder den Inhaltsstoffen zu tun. Es geht um Optik und Verarbeitung. Effizienz und optische Perfektion stehen im Vordergrund – auch Abschnitte z.B. Stängel. Es geht nicht um faules, verdorbenes Gemüse, sondern um wertvolle Rohstoffe, die Abfall werden. Wir sind nicht überzeugt von diesem Vorgehen denn sie sorgt für Unmengen an weggeworfenem wertvollen Gemüse und sorgt für mächtig viel klimaschädliche Gase. Diese Verschwendung schadet uns allen, deshalb geben wir dem aussortierten Gemüse eine zweite Chance!​


Das passt super! Maggi kennt sich echt mit Suppe aus und wir sind eigentlich von Beginn an auch immer Erfinder gewesen:

Julius Maggi stellte sich einem wesentlichen Problem seiner Zeit, der Mangelernährung. Henri Nestlé reduzierte mit seinem Kindermehl die Säuglingssterblichkeit dramatisch.

Unser heutiges Problem ist nicht so sehr der Mangel, als der Überfluss. Wir verbrauchen einfach zu viele wertvolle Rohstoffe und belasten die Umwelt.

In der Gründertradition möchten wir Teil einer Lösung sein und verringern mit KRUMM GLÜCKLICH die Lebensmittelverschwendung vor unserer Haustür. Weil wir Suppen gut können, weil wir lecker drauf haben und weil wir groß genug sind, um unser Produkt an viele Menschen zu bringen. Klar, wir hoffen natürlich auch Geld damit zu verdienen. Wäre schön, wenn sich der Mut auszahlt, denn einfach war das alles nicht. Aber wenn wir Lebensmittel retten können, das Thema weiter in die Mitte der Gesellschaft tragen und noch Gutes für Mensch und Umwelt tun, dann sind wir ganz nah bei den Gründern.


Ja, denn wir haben Geschmack am Retten gefunden und hoffen, die Menschen tun das auch! Wir arbeiten an weiteren Produkten, aber darüber können wir jetzt noch nichts sagen. Na gut, sie werden auch toll schmecken, das können wir verraten 😊 Aber klar ist: Die Suppe ist nur der Anfang und wir haben vor, mehr Produkte auf den Markt zu bringen, um noch mehr Gemüse zu retten​.


Die letzten Gläser der ersten Produktion sind gerade erst zugeschraubt und wir sind in einer Testphase in ausgewählten Supermärkten in Norddeutschland und über unseren Onlineshop​. Sehr spannend für uns und wir hoffen, dass unsere KRUMM GLÜCKLICH Suppen gut ankommen!


Nein, sind sie beide nicht, sie helfen aber beim Retten. „In der Not braucht man gute Freunde“ 😊 Und unsere KRUMM GLÜCKLICH Suppen sollen außergewöhnlich lecker sein. Wir sind davon überzeugt, dass der Geschmack der Schlüssel zu „viel“ retten ist. Wenn es schmeckt, kauft man wieder und erhöht somit die gerettete Menge an Gemüse. Daher nehmen wir gerne die Hilfe von guten Freunden an! 😊 

Also hilft der Ricotta unseren Tomaten zum perfekten Genuss zu werden. Und die Orange macht unsere Karotten-Kürbis Suppe unwiderstehlich frisch.

So lecker, dass ganz viele Leute retten wollen.


Wir haben vor, Online Tipps und Tricks zur Lebensmittelrettung zu Hause zu geben und wollen hier Lebensmittelwissen teilen (von dem wir echt eine Menge haben!). Das dauert alles noch ein bisschen, aber wir arbeiten mit Hochdruck daran. So können wir dir helfen, zuhause weniger Lebensmittel zu verschwenden.


Wir haben kürzlich alle unserer Aktivitäten gegen Lebensmittelverschwendung unter ein Dach gestellt. Rett‘ ich! Zusammen gegen Foodwaste – übrigens hieß unsere Suppe kurzzeitig auch mal so! Mehr Infos findest du hier


Nicht alle, aber drei leckere Sorten passen zur vegetarischen Lebensweise: Die Karotten, der Gemüseeintopf und die Brokkoli-Suppe sind vegetarisch. Die Tomate leider nicht, da zur Ricotta-Herstellung tierisches Lab verwendet wird. 


Ja, das Glas kann einfach in den Glas-Container gegeben werden und der Deckel gehört in den Gelben Sack. Allerdings empfehlen wir ihnen ein zweites Leben zu geben als Marmeladenglas oder Behälter für Reis, Linsen, Haferflocken, Nudeln, … Gerne auch im Unverpacktladen gekauft!


Bei unseren Suppen verwenden wir gerettetes Gemüse, welches aus biologischem Anbau stammt. Andere Zutaten stammen aber aus konventioneller Produktion. Gemäß der EU-Bio-Verordnung sind bei Bio-Lebensmitteln mindestens 95%  der Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs biologisch. Bei unserer Blumenkohl-Broccoli-Suppe liegt beispielsweise der Anteil an Zutaten aus biologischem Anbau bei 94,5% bezogen auf die landwirtschaftlichen Zutaten. Wir können daher das Produkt nicht als Bio-Produkt auf den Markt bringen. 


Um eine leckere Tomatensuppe zu kochen, brauchen wir Tomaten in unterschiedlichen Verarbeitungsstufen. Da wir momentan nicht die Möglichkeit haben, die geretteten Tomaten erst in Tomatenmark zu verarbeiten, sind wir diesen Kompromiss eingegangen, um unsere Tomaten retten zu können. Wenn wir eine andere Möglichkeit gefunden haben, werden wir natürlich das Rezept anpassen.